Stories Connecting Dots Ep. 41: Johannes Boßle – Eigentlich logisch
Ein ganz normales Softwarehaus in Regensburg. 50 bis 75 Leute. Und dort schreiben LLMs den Code. Für Mission-Critical-Software. Ursprünglich für Banken.
Ein ganz normales Softwarehaus in Regensburg. 50 bis 75 Leute. Und dort schreiben LLMs den Code. Für Mission-Critical-Software. Ursprünglich für Banken.
Die meisten Firmen fragen sich noch, ob generierter Code überhaupt produktionsreif sein kann. Die knowis AG hat ihr ganzes Produkt darauf umgebaut. Und arbeitet selbst genau so.
Warum fällt denen das so leicht? Weil Code-Generierung für sie nie ein Wunder war. Seit 20 Jahren machen sie aus Modellen lauffähige Software. Die LLMs haben nur den starren Generator ersetzt. „So betrachtet war es gar kein großer Change“, sagt CTO Johannes Boßle.
Wir reden über Spec-Driven Development mit Modellen statt endloser Textdokumente. Über Guardrails und Skills, die generierten Code verlässlich machen. Warum Banken und Agenten dieselbe Präzision brauchen. Und warum bei so einem Pivot die Software der einfachere Teil ist.
Johannes Boßle — CTO der knowis AG, Regensburg
Kapitel
- 0:00 — Intro: Die Software ist der einfachere Teil
- 1:03 — Eine ganz normale Firma macht Ungeheures
- 3:46 — Johannes Boßle: Java, Waldhorn und 20 Jahre knowis
- 12:35 — Was die knowis AG macht
- 13:50 — Spec-Driven Development: Präzision statt AI-Slop
- 25:41 — Teams, Silos und regulierte Umfelder
- 29:30 — Amazon und knowis: zwei Enden des Spektrums
- 31:59 — Warum der Sprung zu LLMs „gar kein großer Change“ war
- 35:24 — Code-Generierung war nie ein Wunder: Vertrauen, Guardrails, Skills
- 42:54 — Nicht nur für Banken: raus aus der Nische
- 46:20 — Was Banken und KI-Agenten gemeinsam haben
- 54:04 — Das eigene Tool benutzen
- 56:48 — Shift Left und neue Jobs
- 59:59 — Token-Kosten, Provider und lokale Modelle
- 1:03:41 — Bei einem Pivot, und generell selbst für Softwareunternehmen: Software der einfachere Teil
- 1:08:00 — Woher der Mut und die Selbstverständlichkeit kommen
- 1:13:08 — Ethik, Grenzen und das Tempo der Entwicklung
- 1:21:39 — Wie gut ist generierter Code wirklich?
- 1:27:15 — Was als Nächstes kommt
Erwähnt
- knowis Cloud Solution Workbench
- Kent Beck: User Stories
- Boris Cherny (Claude Code)
- Benedict Evans
- „Java ist auch eine Insel“ (Christian Ullenboom)
Hören
Strategie machen.