Stories Connecting Dots Ep. 36: Oliver Schwarz – Context Engineering Passion – Privat und bei Testo

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In dieser Episode ist Oliver Schwarz mein Gast. Ein guter Freund seit Jahren. Wir haben getwitched, über AI und Spiele diskutiert, stundenlang. Drum wurde es auch dieses mal lang.

Oliver teilt seine praktischen Erfahrungen beim Aufbau von AI-gestützten Systemen für persönliche und berufliche Produktivität. Privat und bei beruflich, bei Testo.

Das Gespräch führt uns zu vielen Aspekten: wie AI Arbeitsprozesse, Entscheidungsfindung und Organisationsstrukturen umgestalten kann, ein Schwerpunkt ist verantwortungsvolle Innovation und menschliche KI-Zusammenarbeit.

Wir gehen dabei in die Tiefe anhand eines umfangreichen Assistenten, den Oliver gebaut hat. Dabei interessiert uns garnicht so sehr das Agentensystem, dass gebaut wurde (obwohl das sehr spannend ist und auch versucht LLM-unabhägig zu sein). Uns interessieren vielmehr die Learnings und Beobachtungen die dabei gemacht wurden.

Wie beherrscht man die Claws? Wie eng muss man sie führen, harnessen? Warum hilft es Oliver, seinen Agenten zu „vermenschlichen“? Warum ist Oli aber Openclaw zu wild?

Was passiert ausserhalb des persönlichen Umfelds, z. Bsp. bei der Einführung der neuen Technologien bei Oli’s Arbeitgeber – Testo – wo genau das in seinen Verantwortungsbereich gehört? Was heisst das in Bezug auf Fürsorgepflicht?

Highlights

  • Von Chat über Kontext-Engineering zum Dark factory Pattern – was sind die Unterschiede?
  • Der transformative Einfluss von KI-Systemen in der Softwareentwicklung, Projektmanagement und Wissensarbeit.
  • Praktische Strategien zum Aufbau zuverlässiger, vertrauensbasierter KI-Tools, einschließlich Kontextmanagement und Regelsetzung.
  • Die Bedeutung menschlicher Rollen, insbesondere Kommunikation und Entscheidungsfindung, in einer von KI erweiterten Welt.
  • Herausforderungen bei Kostenmanagement und verantwortungsvollem Skalieren von KI-Integrationen.
  • Das Konzept einer „Dark Factory“, in der KI die Qualitätssicherung autonom ohne menschliche Überprüfung übernimmt.
  • Organisation von KI-Interaktionen durch strukturierte Rahmenwerke wie Projektordner und semantische Hierarchien.
  • Die psychologischen Aspekte des Vertrauens in KI, der Aufgabenübertragung und des Umgangs mit emotionalen Reaktionen.
  • Kosten- und Risikobetrachtungen bei KI-Infrastruktur

Kapitel

00:00 – Einführung in KI, agentische Entwicklung und gesellschaftliche FOMO
02:12 – Oliver Schwarz’ Hintergrund und Erfahrungen mit KI in der Software
05:09 – Wie KI die Wahrnehmung technologischer Grenzen verändert hat
08:46 – Der Wendepunkt der KI für Oliver im letzten November
13:35 – Vertrauen in KI-Systeme aufbauen und psychologische Barrieren überwinden
15:00 – Nutzung von KI zur Strukturierung von Daten und Workflows in realen Projekten
20:00 – Strategien zur Einbettung von KI in organisatorische Routinen
25:52 – Mensch-KI-Zusammenarbeit in Projekt- und Entscheidungsunterstützung
32:19 – Die Bedeutung ergebnisorientierter Interaktionen
37:38 – KI in der Softwarequalitätssicherung: der „Dark Factory“-Ansatz
43:50 – Aufbau komplexer Multi-Agenten-Systeme für strategische Aufgaben
51:07 – Die Rolle semantischer Hierarchien und strukturiertes Kontextmanagement
57:33 – Schnittstellen und Kommunikationskanäle für KI-Systeme
60:57 – KI-Infrastrukturkosten, Anbieterökosysteme und Skalierbarkeit
70:53 – Veränderung der Entwicklerrollen: vom Codieren zur Kommunikation
78:50 – Organisationskultur, Rhythmus und Umgang mit KI-getriebenem Wandel
93:36 – Kundenakzeptanz, Marktstrategien und verantwortungsvolles Skalieren
98:56 – Zukünftige Berufsfelder, die durch die KI-Evolution geprägt werden
107:24 – Der Wandel in der Softwareentwicklung und Qualitätssicherungspraktiken
113:36 – Sozio-technische Herausforderungen, gesellschaftliche Reaktionen und historische Parallelen
118:39 – Abschließende Überlegungen zu verantwortungsvoller Innovation und kollaborativer KI

Ressourcen & Links:



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